Halfter und Führstricke

 

Halfter und Führstrick:

 

Hier wird hauptsächlich zwischen zwei Materialien unterschieden: Leder und Nylon. 

 

Der Vorteil von Leder ist der höhere Tragekomfort, da sich das Leder in der Form flexibler an die Kopfform des Pferdes anpasst. Auch eine längere Haltbarkeit ist bei Leder gegeben. Der Nachteil ist, dass Leder regelmäßig gepflegt werden muss, um nicht spröde zu werden, was natürlich einen höheren Arbeitsaufwand und einen höheren Kostenaufwand darstellt.

Der Vorteil von Nylon ist das gute Preis-Leistungsverhältnis. Bei Verschmutzung sind Halfter und Führstrick ganz einfach in der Maschine waschbar.


 

Führstrick Bull Snap, stabiler Karabiner, 230 cm
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Pferdestrick zum Anbinden und Führen für Pferde und andere Großtiere. Extra robust, hält extremen Situationen stand. Karabiner zur einhändigen Nutzung. Der Anbindestrick ist aus rutschfestem Material ( Polypropylen ) 230 cm / 2 cm. Schwarz

 
7,49 EUR
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Halfter:

 

Stallhalfter / Führhalfter: Für den alltäglichen Gebrauch, wie das Verbringen und Abholen des Pferdes von der Koppel, das Führen zum Putzplatz oder das Anbinden, ist ein einfaches Stallhalfter völlig ausreichend. Es ist aus breiten Gurten gefertigt, damit es vom Pferd bequem getragen werden kann und beim Fressen und Saufen nicht störend ist.

Für empfindliche Pferde gibt es zur Vermeidung von Druckstellen extra gepolsterte Halfter. Wird ein Pferd regelmäßig spazieren geführt oder mit dem Halfter trainiert, wird ein Halfter mit Polsterung an den Backenriemen und / oder am Nasenriemen empfohlen.

 

Knotenhalfter: Das Knotenhalfter ist ein spezielles Trainingshalfter. Beim Westernreiten gehört es jedoch zur Standardausrüstung. Es wird hauptsächlich für die Bodenarbeit, das Führtraining und Verladetraining und beim Spazierengehen verwendet. Es lässt feinere Signale durch als ein Stallhalfter.

Bei erfahrenen Wanderreitern sind Knotenhalfter aufgrund ihres geringen Eigengewichtes ebenfalls sehr beliebt. Zudem wird dem Pferd das lange Tragen eines Mundstückes bei ganztägigen oder mehrtägigen Ausritten erspart.


Grundsätzlich gilt: Die Nutzung eines Knotenhalfters setzt Erfahrung voraus. Ein Pferd sollte aufgrund der Verletzungsgefahr niemals mit Knotenhalfter angebunden werden. Auch zum Longieren ist es zu scharf.

 

Führstrick:

 

Hier wird im Wesentlichen lediglich eine Unterscheidung bei der Verbindung zum Halfter gemacht.

Es gibt Führstricke mit herkömmlichen Karabinerhaken und Führstricke mit Panikhaken. Der Panikhaken hat den Vorteil, dass wenn das zum Beispiel Pferd steigt oder bockt, der Führer die Verbindung zwischen Halfter und Führstrick mit einer Hand lösen kann, um Verletzungen von Mensch und Tier zu vermeiden. Da Führstricke auch gerne für die Bodenarbeit genutzt werden, wird eine Länge von mindestens 3 - 4 Metern empfohlen.

 

Anbindestrick:

 

Im Gegensatz zum Führstrick, ist beim Anbindestrick eine Länge von 2 Metern völlig ausreichend.

 

Natürlich gibt es noch Unterschiede im Design. So gibt es zum Beispiel Westernhalfter mit passenden Führstricken. Diese unterscheiden sich in der Funktionalität von herkömmlichen Halftern und Führstricken nicht.